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Wandern im Siebengebirge

  Das Siebengebirge zählt zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Über unsere Siebengebirgslinks können Sie eine Vielzahl von Informationen zum Siebengebirge allgemein und zu den beliebtesten Wanderrouten abrufen. Weiter unten sind sozusagen unsere "Hauswege" wiedergegeben.

Wie Sie die verschiedenen Parkplätze erreichen, um die Vielfalt der Eindrücke zu erkunden, erfahren Sie hier.

Zum Vergrößern klicken!


Von der Margarethenhöhe zum Löwenburger Hof*
Lohrberg-Rundweg

Von der Margarethenhöhe (323 m) bzw. vom Hotel Margarethenhof südostwärts. Nach 100 Meter, kurz vor dem bei der Wanderwege-Übersichtstafel, zweigt unsere Route halbrechts ab und Sophienhof bringt uns nach 5 Minuten zum Nasseplatz, rechts des Sträßchens.

  Aufstieg zur Löwenburg

Der Gedenkstein erinnert an den 1906 verstorbenen einer Anlage Oberpräsidenten der Rheinprovinz, Nasse. Die 1945 bestehende preußische Provinz (24.477 qkm, 7,9 Mill. Einwohner) reichte von 1815 bis von Bingen bis zur niederländischen Grenze.

Gegenüber dem Nasseplatz ist der Eingang zu einem beachtenswerten Felsenrund aus Trachyt, einem jüngeren Ergußgestein. An der Felswand ist eine Tafel angebracht für K. H. Eschweiler, dem langjährigen (1964-1970) Geschäftsführer des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge.

Nach dem Verlassen des Kessels halten wir uns links (weißes R) und steigen an. Bei der folgenden Wegegabel geradeaus, nun wieder bergan durch niederen Tannenwald. Der Weg verschmälert sich - rechts ein Blick zum Petersberg - und bringt uns mit einigen Serpentinen zur Rastbank beim Dreiseenblick. Von hier aus ist der Rhein nur in Bruchstücken zu sehen, weil ihn vorgelagerte Berge überragen. Dadurch entsteht der Eindruck eines Dreiseenblickes.

Noch ein letztes Mal steil hoch, dann auf breitem Waldweg rechts zur Unterstandhütte Erpentalskopf (384 m). Von der Bank aus schauen wir zum Drachenfels, dem die Wolkenburg vorgelagert ist. Links davon, südlich des Rhöndorfer Tales, zeigen sich die Waldkuppen des Breiberges, und rechts drüben ist der Petersberg zu sehen. Ganz links steht die Löwenburg. (Von der Hütte sind es ostwärts 10 Minuten zum 435 Meter hohen Gipfel des Lohrberges.)

Unsere Route verläuft auf breitem Weg abwärts zum Löwenburger Hof (345 m). Die frühere Almwirtschaft wurde 1966 als Staatsdomäne umgebaut in einen Hotel- und Gastwirtschaftsbetrieb; 1/2 Stunde von der Margarethenhöhe.

Sofern auf eine Besteigung der Löwenburg (siehe unten) verzichtet wird, macht man sich nach einer Einkehr im Löwenburger Hof an den Rückweg. Ein Richtungspfeil zeigt zur Margarethenhöhe. Das Sträßchen, auf dem wir wandern, führt oberhalb dem Einsiedlertal in nordöstliche Richtung und ist mit einer weißen 4 und 2 markiert. Es beschreibt einen weiten Linksbogen um den Lohrberg und endet bei der Margarethenhöhe.

Weglänge 3,5 km .
Gehzeit 1 Stunde.
Gesamte Steigung 100 m.
Einkehrmöglichkeit Löwenburger Hof.


Vom Löwenburger Hof auf die Löwenburg*
mit Löwenburg-Rundweg

Diese Wanderung - mit dem Besuch der Löwenburg-Ruine - ist eine vorzügliche Ergänzung zu allen Wanderungen, die am Löwenburger Hof ankommen... Der Löwenburger Hof (345 m) wird entweder wie bei Tour 16 angegangen oder (kürzer) von der Margarethenhöhe (323 m) auf dem Sträßchen vorbei am Sophienhof mit der Markierung weiße 4 und 2 (Wegetafeln und Richtungspfeile).

  Aufstieg zur Löwenburg

Der Routenverlauf ist unschwierig zu finden: Von der Gaststätte ein kurzes Stück auf dem Rheinhöhenweg (Markierung: weißes R), dann zweigt rechts im spitzen Winkel ein Weg ab, auf dem es durch niederen Mischwald bergan geht. Bei der Wegegabel rechts weiter. Rechts zwischen den Bäumen durch sieht man hinunter auf den Löwenburger Hof und hinüber zur Hütte am Trenkeberg des Lohrberges. Weiter oben erwartet uns ein Blick zum Drachenfels und auf den Petersberg. Etwas später biegen wir scharf links um, passieren einen weiteren Aussichtspunkt (Rastbank) und kommen kurz danach an den ersten Mauerresten der einstigen Löwenburg vorbei.

Von hier ist es nicht mehr weit zum zentralen Burgbereich, in dem wir über Steinstufen zur Aussichtsplattform auf der Löwenburg, dem zweithöchsten Berg (454 m) des Siebengebirges, gelangen; 20 Minuten vom Löwenburger Hof.

  Blick von der Löwenburg auf das Rheintal nach Süden

Auch die Löwenburg ist eine vulkanische Kuppe. Ihre Nord- und Osthänge, früher ein stattlicher Buchenbestand, wurden 1953 von einem Orkan heimgesucht, so daß dort nur niederer Laubwald steht. Um 1100 wurde mit dem Bau einer Burg begonnen, von der nur noch vereinzelte Mauerreste übriggeblieben sind, denn sie war seit dem 16. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben. Ihre ersten Besitzer waren die Grafen von Sayn. Später gehörte die Anlage den Herren von Löwenburg.

Beim Abstieg gehen wir ein Stück auf dem Herweg zurück, dann aber nicht rechts (zum Löwenburger Hof), sondern links halten und auf einem genußvollen Weg hinunter zum Löwenburg-Ringweg, dem wir rechts folgen und einen herrlichen Blick auf das Rheintal genießen, bevor uns der Wald aufnimmt. Es geht nun stetig abwärts, anfangs in der Südseite, dann in der Westseite der Löwenburg, bis wir nach 1/4 Stunde auf einen breiten Querweg stoßen. Mit ihm rechts in etwa 10 Minuten zurück zum Löwenburger Hof:

Weglänge 3 km.
Gehzeit knapp 1 Stunde.
Gesamte Steigung 100 m.

Bemerkungen: Wer auf den Löwenburg-Rundweg verzichtet, kann vom Gipfel direkt absteigen: Von der Aussichtsplattform über die Steinstufen abwärts, gerade weiter an efeuumranktem, altem Mauerwerk vorbei und auf einem Pfad zu einer Felskanzel (Tiefblick). Weiter auf dem schmalen Pfad ziemlich steil im Osthang der Löwenburg hinunter zum Aufstiegsweg und zum nahen Löwenburger Hof.

*Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der
Stadtforum Bad Honnef GmbH


Regionalwanderung

Wandertour „Wandern von Bad Honnef nach Beuel“ (24km)


Fernwanderwege

Auch Fernwanderwege führen am Löwenburger Hof vorbei, so zum Beispiel der
rechtsrheinische Rheinhöhenweg (hier nähere Infos). Er ist auf den Wanderwegen deutlich durch ein R gekennzeichnet. Bis 2005 ist der Ausbau eines Fernwanderwegs von Bonn nach Wiesbaden geplant, der den Namen Rheinsteig tragen wird. Dazu der Generalanzeiger Bonn am 10.03.2003:

Des Wanderers Lust führt über den Rheinsteig

Vom Bonner Hofgarten geht es ins Siebengebirge und über Erpeler Ley und Loreley auf den Neroberg

"Warum ist es am Rhein so schön?" Wer die Antwort noch nicht weiß, dem kann bald geholfen werden. Am Sonntagmittag fiel auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin der Startschuss für den "Rheinsteig", ein länderübergreifendes Projekt für einen 300 Kilometer langen Wanderweg von
Bonn über Koblenz nach Wiesbaden. Die Wirtschaftsminister Harald Schartau (NRW), Hans-Artur Bauckhage (Rheinland-Pfalz) und Dieter Posch (Hessen) stellten die Pläne vor. Bauckhage stellte klar, dass des Wanderers Lust auch eine wirtschaftliche Dimension hat.

 
Originalgrafik Rheinsteig: copyright Generalanzeiger Bonn
Er sprach von einem "Produkt, das wir nur gemeinsam vermarkten können". Dann aber würden alle drei Länder vom besonderen Charme durch die Erkundung des Mittelrheintals profitieren.

Der Wanderweg führt unter anderem durch das reizvolle Kasbachtal. Der neue Wanderweg wird auf 300 Kilometern durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen führen. Posch räumte selbstkritisch ein, dass man zu lange zu kleinteilig gedacht habe. Man müsse an größere Begriffe anknüpfen - wie eben den Rhein - um für heimatlichen Tourismus zu werben. Schartau, durch dessen Land nur 30 Kilometer des Weges verlaufen – in Rheinland-Pfalz sind es 180 und in Hessen 90 Kilometer – lobte vor allem die Wahl Bonns, das sich hervorragend als Start und Ziel eigne. Es sei eine "herausragende wirtschaftliche Aufgabe, so etwas schönes, reizvolles und herausforderndes zu konzipieren".

Achim Schlömer, stellvertretender Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz-Tourismus-GmbH, moderierte die Konferenz auf dem Messestand und steuerte einige Fakten bei. Im Lauf des Jahres werde man mit den Kommunen entlang des Weges Fragen der Finanzierung und Details, wie etwa Wegerechte, besprechen. 2004 solle die Vermarktung des Rheinsteigs beginnen. Gefragt, wie es mit dem Geld für den Wanderweg aussehe, antwortete Bauckhage diplomatisch: "Wir drei würden nicht hier stehen, wenn das nicht finanzierbar wäre."

Rainer Brämer, er leitet an der Universität Marburg die Forschungsgruppe Wandern, hat den Rheinsteig konzipiert. Seine Route soll auch erfahrene Wanderer anspruchsvoll fordern und gleichzeitig an den schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten entlang führen. Seine Strecke verläuft vom Bonner Hofgarten durch die Rheinaue, das Siebengebirge mit Petersberg, Drachenfels und Löwenburg. In Rheinland-Pfalz liegen solche Schätze wie Erpel mit der Ley, Linz, Ehrenbreitstein, die Burgen Maus und Katz sowie die Loreley und in Hessen Sehenswürdigkeiten wie der Mäuseturm, die Benediktiner Abtei Sankt Hildegard, die Ruine Scharfenstein und vieles mehr am Wegesrand. Endstation ist der Neroberg in Wiesbaden.

Welche kulinarischen Köstlichkeiten und welchen Wein die gewachsene Traditionsgastronomie in den hübschen Städtchen am Weg zu bieten hat, ist weltweit bekannt. Pluspunkte sind zudem die guten Verkehrsanbindungen und der leicht erreichbare Rheinburgenwanderweg zwischen Koblenz und Bingen am gegenüberliegenden Rheinufer. Brämer denkt auch an eine Verbindung von Rheinsteig, Rothaarsteig und dem thüringischen Rennsteig zu einem "Spitzentrio" und ist sicher: Der Rheinsteig hat das Zeug zu einem "Wandertrail von Weltrang". Eine solche "Konzentration an Kultur- und Naturattraktionen" habe kaum ein anderer Weg zu bieten. Auch Brämer sieht das wirtschaftliche Potenzial des Weges. Zwölf Milliarden Euro stark sei der Wandermarkt, auf dem sich Reiseveranstalter und Wanderausstatter tummelten.

Wandern - oder moderner Trekking - ist in: Die Leidenschaft auf Schusters Rappen ist bei weitem nicht nur etwas für Heimatfreunde älteren Semesters, sondern durchaus auch für junge Leute. Alle sind nach Bremers Erkenntnissen keine Billigurlauber, sondern anspruchsvolle und durchaus konsumfreudige Touristen. Wenig Verständnis hat er dafür, dass der Rhein mit seinem enormen Potenzial so lange nicht im Zusammenhang gesehen und entsprechend genutzt wurde. Nur zu einem Fünftel der Strecke läuft der Rheinsteig auf dem Pfad des Rheinhöhenwegs. Viel öfter berührt er historische Monumente und führt hinauf zu Burgen und Felsgipfeln. Abenteuerliche "Wald- und Felspfade sollen das Wanderherz höher schlagen lassen".

Brämer denkt aber noch weiter, denn einen Mangel habe der Rheinsteig. Mit seinen 300 Kilometern sei er nach internationalen Maßstäben recht kurz, 1.000 Kilometer lange Strecken seien keine Seltenheit. Bis zur Quelle des Rheins könne man den Rheinsteig fortsetzen, dann wäre er nicht nur ein bundesländerübergreifendes Element, sondern gar international. In die Schweiz ginge es dann durch den Odenwald und weiter durch den Schwarzwald.

Text: Andreas Helfer


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